1. Herren unglücklich in Bammental: TV Bammental – TV Neckargemünd 29:23 (14:8)

26. November (PL): Für das Lokalderby in Bammental hatten sich die Herren des TV viel vorgenommen. Auch ohne den pausierenden Trainer wollte man in der Elsenzhalle einen Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn um jeden Preis mit nach Hause nehmen. Nach geringfügigen Startschwierigkeiten erwies sich zu Beginn der ersten Hälfte vor allem der Pfosten auf Seiten der Bammentaler wiederholt als unüberwindbares Hindernis und sorgte dafür, dass sich die Hausherren zunächst mit einigen Toren absetzen konnten. Die gut eingespielte Neckargemünder Abwehr, die bis auf einige Probleme mit dem Bammentaler Rückraum immer wieder beherzt zugriff, sowie eine gute Torwartleistung, verhinderten dabei allerdings trotz mangelnder Chancenauswertung einen höheren Rückstand und der TV Bammental konnte sich mit 14:8 in die Pause retten.

Die Halbzeitansprache des stellvertretenden Mannschaftsverantwortlichen schien Früchte zu tragen, denn in der zweiten Halbzeit gelang es den Neckargemündern zwischenzeitlich den bereits enteilt geglaubten Gastgeber unter Druck zu setzen. Als der TVN sechs Minuten vor Abpfiff noch einmal auf zwei Tore herangekommen war, versprach die Begegnung in bester Krimimanier ihrem Derby-Ruf gerecht zu werden. Dann aber schlich sich wieder der ein oder andere Fehler in das stellenweise attraktive Spiel der Gäste ein und eine erneute Torflaute gestattete es dem TV Bammental ihren ursprünglichen Vorsprung wiederherzustellen, wobei sich der Gastgeber auch auf die Mannstärke der gut besetzten Bank verlassen konnte.

Trotz kämpferischer Leistung und temporeichem Handball mussten die Herren des TVN so letztendlich eine Niederlage hinnehmen, bei der auch Tagesform und Glück ihre Hände im Spiel hatten. Die Deutlichkeit des Ergebnisses spiegelt die körperbetonte Partie nur bedingt wieder. Nach einem spielfreien Wochenende will der TVN dann am 10.12. zwei Punkte aus Kirchheim entführen. Wenn es der Mannschaft gelingt Teamgeist, Spielfreude und Tempo aufrecht zu erhalten, sollten sich die Heidelberger zumindest auf ein heißes Duell gefasst machen.

Es spielten: Liedvogel (Tor), Schieck (Tor), Berner (2), Hermstedt (1), Hünnerkopf (3), Knebel (1), Mohr (8/1), Rath (5), Schöner, Thieme (3), MV: Andreas Wallstab, Alexander Stephan

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